Bastfasern wie Flachs, Hanf, Jute, Kenaf, Mesta und Nessel sowie Ramie werden aus dem Bastteil der Pflanzen gewonen. Bastfasern sind weicher als Hartfasern und eignen sich daher relativ gut zum Verspinnen und der Textilproduktion sowie zur Herstellung von Non-Woven (Vlies-Stoff).
Blattfasern (auch Hartfasern genannt) wie z.B. Sisal und Abaca werden aus den Blättern (Sisal) und den Scheinstämmen (der Faserbanane Abaca) gewonnen.
Sie eignen sich vor allem zum Verspinnen zu groben Garnen und Herstellung robuster Gewebe.
Bekannte Nicht-Bast/Nicht-Blattfasern sind Baumwollfasern (Samenfaser) und Kokosfasern (Fruchtfaser).
Baumwollfasern eignen sich aufgrund ihrer Stapellänge von ca. 35-40 mm und ihrer Verdrehung sehr gut zur Garnherstellung. Bekannte Anwendungen für die Kokosfasern sind Matratzen und Polsterung.