Zur Fasergewinnung angebaute Pflanzen werden als Faserpflanzen bezeichnet.
Nach ihrem Vorkommen in ein- und zweikeimblättrigen Pflanzen, sowie aufgrund ihrer morphologischen Eigenschaften, werden Pflanzenfasern der Sproßachse, bzw. dem Scheinstamm, in Bastfasern (zweikeimblättrige z.B. Flachs, Hanf, Jute/Kenaf/Mesta, Nessel/Ramie) und Blattfasern (einkeimblättrige z.B. Sisal oder Abaca, die auch als "Hartfaserpflanzen" bezeichnet werden) unterteilt.
Weitere, nicht einheimische Pflanzen, die zur Fasergewinnung genutzt werden sind z.B. Baumwolle (Samenfaser) und die Kokospalme (Fruchtfaser). Auf den folgenden Seiten befassen wir uns vor allem mit Bast- und Blattfaserpflanzen, gehen aber auch auf andere Faserpflanzen ein .